„Stelle dein Denken vor den Spiegel der Ewigkeit, stelle deine Seele in den Glanz der Glorie, stelle dein Herz vor das Bild der göttlichen Wesenheit, und forme Deine ganze Person durch die Beschauung um in das Abbild seiner Gottheit.”

Klara im 3.Brief an Agnes von Prag

Dasein

Das Wort „Kontemplation” kommt vom lateinische Verb „contemplari” und bedeutet „betrachten, schauen. Es geht in der Kontemplation darum, das Wirken Gottes in uns und unserem Leben wahrzunehmen.

Das Kontemplative Gebet (Jesusgebet oder Herzensgebet) ist eine Weise des stillen Betens. Im absichtslosen Da-Sein verweilen wir in der achtsamen Wahrnehmung und in der Ausrichtung auf die Gegenwart. Wir lassen Gott an uns wirken – Gott ist da!

In jeder unserer Niederlassungen haben wir täglich von 17-18 Uhr stille, eucharistische Anbetung. Dieses Dasein im stillen Gebet schafft eine tiefe Verbundenheit in unserer Gemeinschaft und mit allen Menschen.

Wir möchten diese besondere Zeit aber auch mit anderen teilen. Wie diese Stille gestaltet wird, ist jedem selbst überlassen. Dazu ist es nicht notwendig, Gebetskenntnisse mitzubringen. Manchmal tut es einfach gut, nichts zu müssen, sondern einfach ruhig zu werden und still da zu sein.

Kontemplations- und Gebetszeiten