Sr. Margareta ~ Sr. Maria Dora ~ Sr. Teresa ~ Sr. Maria ~ Sr. Ruth Dité ~ Sr. Maria Theresia ~ Sr. Barbara ~ Sr. Johanna ~ Sr. Petra ~ Sr. Rita-Maria ~ Sr. Ruth Elisabeth ~ Sr. Irene ~ Sr. Maria Ignatia ~ Sr. Maria Christina ~ Sr. Sonja ~

Sr. Margareta ~ Sr. Maria Dora ~ Sr. Teresa ~ Sr. Maria ~ Sr. Ruth Dité ~ Sr. Maria Theresia ~ Sr. Barbara ~ Sr. Johanna ~ Sr. Petra ~ Sr. Rita-Maria ~ Sr. Ruth Elisabeth ~ Sr. Irene ~ Sr. Maria Ignatia ~ Sr. Maria Christina ~ Sr. Sonja ~

  • Wir führen ein kontemplatives Ordensleben im Geist der hl. Klara in Offenheit für die Menschen unserer Zeit; in Respekt mit der ganzen Schöpfung und der Natur.

    Unsere Lebensweise richtet sich aus an der Regel der hl. Klara und an den Weisungen des hl. Franziskus für Einsiedeleien.

    In der Profess verpflichten wir uns für ein Leben in den drei evangelischen Räten: Armut, ehelose Keuschheit und Gehorsam. Das freiwillige Leerwerden von uns selbst soll uns dazu verhelfen, dass die Wirklichkeit Gottes in uns mehr und mehr Raum gewinnen kann.

  • Dem Beispiel der hl. Klara und des hl. Franziskus folgend, lassen wir uns von Gott in den Dienst nehmen als Werkzeuge des Friedens, der Gerechtigkeit und der Versöhnung.

    Als „Ort des Gebetes“ laden wir ein, an unseren Gottesdiensten und gemeinschaftlichen Gebetszeiten teilzunehmen. Wir bieten Meditationsabende, Exerzitien im Alltag, Schriftgespräche, Gebetsabende usw. an und begleiten fragende und suchende Menschen in seelsorglichen Gesprächen.

    Unser Ordensleben in Anbetung und Lobpreis, Bitte und Klage ist ein stellvertretender Dienst in der Kirche für alle Menschen. Im fürbittenden Gebet tragen wir Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen vor Gott und stellen sie in seine heilende Gegenwart.

  • Die Eucharistiefeier ist die zentrale Kraftquelle unseres Lebens. Sie nimmt uns hinein in das umfassende Heilswirken Gottes. In der täglichen eucharistischen Anbetung setzen wir den Lobpreis und die Anbetung der Eucharistiefeier fort (vgl. can 663 §2).

    In jeder Niederlassung gibt es eine Kapelle mit dem eucharistischen Sakrament. Sie ist auch für Außenstehende zugänglich. Wir feiern die Eucharistie in unseren Niederlassungen oder in der Pfarrgemeinde mit.

    Im Vollzug der Tagzeitenliturgie sind wir mit dem Lob Gottes der gesamten Kirche vereint.

  • Wir leben zurückgezogen in einem Raum für stilles persönliches Gebet, für Meditation und die Vertiefung in die Heilige Schrift. Einmal in der Woche ziehen wir uns für einen Tag aus dem Alltag zurück, um Gott und seiner Wirklichkeit noch mehr Raum zu geben.

  • „Immer sollt ihr in der Liebe zu Gott, zu eurer eigenen Seele und zur Seele eurer Schwestern stehen.“ - aus dem Segen der Hl. Klara

    Wie für Franziskus und Klara, so ist auch für uns gelebte Schwesterlichkeit ein wesentlicher Bestandteil unserer Lebensform. In liebender Sorge füreinander und im täglichen Bemühen um das Zusammenwirken in Treue und Wahrhaftigkeit sind wir gemeinsam auf dem Weg.

    Wir leben in kleinen Gruppen von 3 bis 6 Schwestern. Jede unserer Niederlassungen ist geprägt von der gemeinsamen, kontemplativen Lebensordnung. Entsprechend dem jeweiligen Umfeld ergeben sich jedoch auch konkrete Schwerpunkte.

  • Unsere Gemeinschaft, die aus 15 Schwestern besteht, ist auf drei Niederlassungen verteilt: Bregenz, Buchenstock und Gauenstein. Diese Orte stehen Besuchern und Interessierten offen.

    Zudem leben in Angliederung an den Hauptsitz Bregenz zwei unserer Schwestern in Hörbranz und eine weitere in Frastanz.

  • 1983 Beginn des Experimentes im Kapuzinerkloster Gauenstein/ Schruns (AT)

    1985 Bestätigung als „Klarissen-Eremitinnen“

    1987 Erste Niederlassung (Filiale) in Buchenstock/Isny (DE)

    1989-2001 Heiligkreuztal (DE)

    1990 Namensänderung in „Schwestern der Hl. Klara“

    1991-2022 Frastanz (AT)

    1992-2009 Eremitage in Burggen, DE (ab 2000 in Herretshofen, DE)

    1995 Aufhebung der Niederlassung in Gauenstein/Schruns (AT)

    2001 Bregenz (AT)

    2004-2019 Saarbrücken (DE)

    2021 Wiederbelebung Gauenstein (AT)

  • Unser Leben, Beten und Arbeiten vollzieht sich innerhalb des Klosters in Zurückgezogenheit und ist geprägt durch eine Atmosphäre der Stille und durch Zeiten des Schweigens. Der persönliche Lebensbereich ist uns als Klausur vorbehalten.

    Die Gebetszeiten bilden in unserem Tagesablauf das feste „Gerüst“.  Sie haben Priorität, und alle anderen Tätigkeiten und Aufgaben fügen sich in diesen vorgegebenen Rahmen ein. Einen Teil der Gebetszeiten gestaltet jede Schwester für sich alleine. Stille Zeiten im Tagesablauf geben uns den Raum dafür. Zeiten des Alleinseins und der schwesterlichen Gemeinschaft stehen in einem ausgewogenen Verhältnis.

    Jeder Konvent regelt die Tagesordnung so, dass diese für das leibliche und geistliche Wohl jeder Schwester förderlich ist. In unseren Niederlassungen ergeben sich aus Rücksicht auf die konkrete Situation vor Ort kleinere Abweichungen von der gemeinsamen Tagesordnung.

    Allen Orten gemeinsam ist die Stunde der täglichen eucharistischen  Anbetung von 17.00 bis 18.00 Uhr, sie verbindet uns Schwestern in besonderer Weise.